Hingeschaut – 2. Pecha-Kucha-Abend der Kultur am 25. Januar im Ballhof-Café

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Welche überraschenden Seh-Erlebnisse bietet Hannover? Der KulturRaum Region Hannover stellt kreative Köpfe auf und abseits der etablierten Bühnen vor. Sie loten einige der vielen und oftmals überraschenden Möglichkeiten aus, Kunst in der Stadt gemeinsam mit ihren Bewohnern zu gestalten.
Unsere Gäste sind unter anderem Prof. Dr. Manfred Blohm, Dozent an der Universität Flensburg und Initiator der Idee für einen neuen Studiengang „Künste in der Stadt“, Ercan Carikci, der sich als „Zieleerreicher“ und Coach beschreibt und unter anderem regelmäßig Bühnenprojekte im Bereich Tanz und Theater auf die Beine stellt, Peter Struck, Kulturwissenschaftler und Macher des Filmkunstraums KRONENSIEBEN und Mansha Friedrich, Streetart- und Strickart-Künstlerin. Jeder Teilnehmer hat sechseinhalb Minuten Zeit, um ihr/sein „sehenswertes“ Projekt zu präsentieren.

Das Vortragsformat, das der KulturRaum für seine Zwecke etwas abgewandelt hat, heißt Pecha-Kucha (japanisch in etwa „wirres Geplauder“) und wird seit seiner Erfindung 2003 vorrangig im Business- und Forschungsbereich angewendet. Dahinter steckt die Idee, dass alles Wesentliche in sechseinhalb Minuten gesagt und in zwölf begleitenden Bildern – beispielsweise via Power-Point-Präsentation dargestellt werden kann, um die Aufmerksamkeit des Publikums nicht zu ermüden. Der Vortragende ist dadurch angehalten, sich auf das Wichtigste zu beschränken. Im Anschluss an die jeweiligen Präsentationen haben die Gäste ebenfalls sechseinhalb Minuten Zeit, den Präsentatoren Fragen zu stellen.

Der erste von uns veranstaltete Pecha-Kucha-Abend im April 2017 zum Thema „Hingehört“ zielte auf das Gehör als (Kultur-)Sinn ab. Der zweite findet nun unter dem Sinnes-Motto „Hingeschaut“ statt.

Unser Ziel ist es, dem Publikum die lebendige, fantasievolle Kultur der Region auch abseits der bekannten „Leuchttürme“ bzw. hinreichend bekannter Institutionen und Aktivitäten in der Region Hannover vorzustellen, bekannter zu machen und Kulturinteressierte und -schaffende zusammenzubringen. Daher hat der Vorstand des KulturRaum Region Hannover gezielt außerhalb etablierter Institutionen stattfindende Initiativen und Kulturmacher angesprochen, ihre besonderen Projekte in kurzweiliger Form zu präsentieren.

Veranstalter: KulturRaum Region Hannover e.V./Junges Schauspiel Hannover

Eintritt frei, um Spende wird gebeten

Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr

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Sturm auf die Kröpcke-Uhr am Entdeckertag

Bei fast ausschließlich strahlendem Sonnenschein riss die Schlange vor der Kröpcke-Uhr von Beginn der Veranstaltung um 10 Uhr bis zum Nachmittag nicht ab: Bereits eine Viertelstunde vor dem Start wartete eine junge Familie, während noch der „rote Teppich“ vor der Uhr fixiert wurde, geduldig auf die offizielle „Erstbesteigung“ des Wahrzeichens an diesem Tag. Hunderte stiegen am 10. September die eigens aufgestellte Treppe zur Kröpcke-Uhr hinauf und ließen sich von Familienmitgliedern, Freunden, Mitarbeitern des Vereins oder Mitwartenden dort fotografieren. Auch General Obentraut aus Seelze und sein Gefolge ließen sich diese Chance nicht entgehen (Bild rechts). Darüber hinaus nutzten viele Entdeckertagsbesucher die Gelegenheit, sich am KulturRaum-Stand neben der Uhr über den Verein und seine Aktivitäten zu informieren,  nahmen Kröpcke-Uhr-Bastelbögen oder die Dokumentation über die Kröpcke Uhr anlässlich ihres 130-jährigen Jubiläums gegen eine Spende mit.

Live-Beats-Kröpcke 2017

Am 20.8.2017 findet am Kröpcke eine außergewöhnliche Kulturveranstaltung statt: Live-Beats-Kröpcke ist ein regionales Kulturfest, bei dem unser hannoversches Wahrzeichen, die Kröpcke Uhr zur Miniaturbühne für 10 Konzerte und Aktionen wird. Auf der exklusiven 1qm großen „Bühne“ treten Singer/Songwriter auf, ringsum organisiert das Kultur-des-Wandels Netzwerk seine sympathisch-kreative Wohnzimmer-Atmosphäre mit vielen Teppichen zum Picknicken, einer Popup-Galerie und verschiedenen Werkstattzelten für Kunst, Literatur, Musik und Kochen.

LBK-Banner2017

Dieses „Crowd-Culture“-Event lädt engagierte Kulturschaffende aus der Region Hannover ins Herz der Stadt ein, um gemeinsam ein „selbstgemachtes“ Kulturfest zu feiern. Ohne großes Budget, dafür mit vielen Veranstaltungspartnern und ehrenamtlichen Helfer/innen gelingt es Sonntag von 11-21 Uhr, im Stadtzentrum eine nicht-kommerzielle und umso kommunikativere Atmosphäre zu entfalten.

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Lassen Sie sich das Erlebnis nicht entgehen, am Kröpcke auf Sofas oder Teppichen zu entspannen und engagierte, aktuelle Musik und andere Kulturaktionen zu geniessen. Aufbauend auf einer anteiligen Förderung durch die UNESCO City of Music sollen die Musikergagen durch Hutspenden zusammengetragen werden. Dank der neuen hannoverschen Crowdfunding-Plattform HannoverMachen können auch im Vorfeld schon steuerabzugsfähige Spenden angenommen werden, für die es exklusive „Dankeschöns“ gibt. Schauen Sie sich diese innovative bürgerschaftliche Projekteplattform am besten gleich einmal an und suchen Sie sich Ihr Spenden-Dankeschön aus:

http://projekte.hannovermachen.de/widget/project/live-beats-kroepcke-musikalisches-picknick-am-20-8?lang=de

Das Wetter wird gut, die Stimmung umso besser. Wir freuen uns auf Live-Beats-Kröpcke und auf Sie! Bis Sonntag am Kröpcke 🙂

Hier die Einladung (Download LBK-Einladung)

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und das komplette Programm:

11-13 Uhr: Brazzo Brazzone (Brass Band)
ab 12 Uhr: Mitbring-Buffet und Picknick (Teppich mitbringen)
ab 13 Uhr: freie Popup-Galerie (Kunst mitbringen)
13-14 Uhr: Kröpcke-Open (Selfies in der Uhr) 
und parallel Rap/Poetry-Werkstätten
14 Uhr: Blind-Date-Slam – Werkstatt-Ergebnisse live on Stage
14:30 Uhr: Heart-Tribes-United (Trommelgrooves & rythms)
15 Uhr: Sound-Quiz: Wer erkennt Musikinstrumente am Klang?
(ungewöhnliche Instrumente mitbringen und raten lassen)
15:30 Uhr: Heart-Tribes-United (Trommelgrooves & rythms)
16-19 Uhr: 7 Singer-Songwriter (Live-Rec.)
– Michelle Aljets
– Omid Bahadori
– Jeremias
– Tycho Barth
– ZiA
+ 2 Spontan-Auftritte (Bewerbungen bitte an Be John)
19-20 Uhr: JKC vs. Linden Legendz (Battle or Fusion?)
20-21 Uhr: Live-Beats-Kröpcke, Open Jam Session

Glashaus-Kunst auf dem Wilhelmstein und Musiktalente in der Tenne

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Die zweite Kulturperle des Jahres „Kunst in Glashäusern und Klassik auf dem Hof“ am 25. Juni war mit 30 Personen ausgebucht – und das trotz des unbeständigen Wetters!

Zuerst ging es per Auswandererboot auf die Insel Wilhelmstein – mit Wasser unterm Kiel und auch von oben … zum Glück erwies sich Bootslenker als gut vorbereitet und verteilte bei den ersten Tropfen in Windeseile Planen zum Schutz vor dem Regen. Auf der Insel wurde sogleich die Glashäuser angesteuert, die aktuell als Kunst-Behausung dienen. Vier Künstlerinnen der Gedok Niedersachsen-Hannover  – Uta Oesterheld-Petry, Rosemarie Sprute, Heralde Schmitt-Ulms, Ursula Jenss-Sherif sowie als Gemeinschaftswerk „Jedem seine Welten“ Giselheld Cornelsen, Josefine Fehlhauer, Jutta Hönkhaus und Hanne Nieschen-Voigt haben unter dem Obertitel „grenzenlos – andersweltig“ Kunstwerke dafür entworfen, die von der Vereinsvorsitzenden Viktoria Krüger vorgestellt wurden (noch bis 1. Oktober) Nach der – glücklicherweise im überdachten Boot – zurückgelegten Überfahrt zurück nach Steinhude stärkten sich viele der TeilnehmerInnen mit den verlockenden Fischbrötchen, die auf dem Platz neben der Anlegestelle vor den Strandterrassen angeboten wurden.

Der musikalisch begleitete zweite Anlaufpunkt der Fahrt stellte sich als besonderes Schmankerl heraus: In Homeyer’s Hof erlebten die Besucher, wie wunderbar Knopfakkordeon und (Bass-)Saxofon miteinander harmonieren können. Dominik Jan Löhrke und Jan Skorupski, zwei Stipendiaten der Stiftung „Live Music Now“ und Studenten der Musikhochschule Hannover, haben sich den Umstand zunutze gemacht, dass ihre Instrumente in keinem klassischen Orchester vorgesehen sind. Daher haben sie sich zusammengetan und lassen sie nun im Duett erklingen, ergänzt von mit sympathischem polnischen Akzent vorgetragenen Erläuterungen. Zahlreiche der größtenteils bekannten Stücke aus allen Genres von Klassik bis Pop und Jazz haben die beiden eigens für ihre Instrumente arrangiert.
Zu verdanken hatten die zahlreichen begeisterten Zuhörer dieses besondere Konzerterlebnis auf Anregung des KulturRaum Region Hannover der Hofbesitzerin Constanze Buch, die auf ihrem Hof unter dem Motto „Klassik in der Tenne“ zu kleinen, feinen Konzerten einlädt – und dazu Selbstgebackenes aus dem Holzofen serviert. Die Teilnehmer genossen das Konzert – und ließen sich den frischen Flammkuchen schmecken!

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Neue Ausstellung in der Kröpcke-Uhr

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Ab dem 12. Mai sind in der Kröpcke-Uhr Arbeiten der Gedok-Künstlerin Pepe Salas-Vilar zu sehen. Es sind vier 170 x 70 cm große Malereien mit dem Titel „Gekleidet um zu warten“.

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Die Installation der Spanierin ergänzt die Gemeinschaftsausstellung „grenzenlos – anziehend“ in der Gedok-Galerie in der Lola-Fischel-Straße 20, die am 14. Mai um 12 Uhr eröffnet wird.
Die 1. Vorsitzende der Gedok Niedersachsen-Hannover e.V. Viktoria Krüger wird die Besucher begrüßen.

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Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

1. KulturPerlenfahrt führte nach Kirchrode und Ahlem

Einblick in eine Fabrikhalle, die als Kunstort dientIm hochmodernen Reisebus der ÜstraReisen begann die erste Kulturperlenfahrt besonders bequem – und gut besucht: 24 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um die Tourenziele, die sich ausnahmsweise einmal alle im Stadtgebiet befanden, kennenzulernen. Die drei Ausstellungsstätten hätten dabei unterschiedlicher kaum sein können! Modedesignerin und Stoffexpertin Erika Knoop empfing die Besucher im Museum für Textile Kunst, eingerichtet in einem ehemaligen Luftschutzbunker, und weihte sie in die Geheimnisse ostasiatischer, indischer oder chinesischer Web- und  Seidenherstellungskunst und die damit einhergehenden Sitten und Gebräuche ein. Die Gäste durften ausgiebig in der Betrachtung – und zum Teil auch dem Befühlen – der  wunderschönen und kostbaren Stoffe schwelgen.

Nur wenige Hundert Meter entfernt war die zweite Station: das Potzlach Museum der tausend Pötze. Sehr herzlich wurden die Gäste von Birgit Jahn-Reinhardt und ihrem Lebensgefährten in der Welt der „Pötze“ mit Kaffee und köstlichem selbst gebackenem Kuchen und Torten aus der Backstube der gelernten Meisterköchin empfangen. Das gesamte Haus in der Brabeckstraße schmücken die Arbeiten des Outsider-Künstlers Walter Reinhardt (1932–2011). Einen Teil des Hauses hat Birgit Jahn-Reinhardt als Museum eingerichtet, das bei der Fahrt erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Das letzte Ziel der Fahrt war ein stillgelegtes Umspannwerk der PreussenElektra, das seit 2007 als Kunstort dient: Das Ehepaar Almut und Hans Breuste hat dort das Gesamtkunstwerk der RosebuschVerlassenschaften geschaffen, das Almut Breuste vorstellte. Beim Wandeln duch die hohen Fabrikhallen bei leiser atmosphärischer Musik erschloss sich allmählich das Werk, das Hans und Almut Breuste vorrangig aus Schrottbeständen, Fundstücken und Hinterlassenschaften aus Gefangenenlagern zusammengestellt haben. Darunter etwa Unmengen von Holzpritschen, Schuhe der (jüdischen) Internierten oder ausrangierte Gummiteile, aber auch Schrifttafeln, Fotografien und gemalte figürliche Darstellungen von – vielleicht fiktiv in den Lagern lebenden und arbeitenden? – Menschen von Almut Breuste.

Mit diesem eindringlichen und faszinierenden Eindruck schloss die sehr abwechslungsreiche Fahrt. Wir freuen uns auf die nächste!

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1. Pecha-Kucha-Abend der Kultur war ein voller Erfolg

Sechseinhalb Minuten Zeit hatte jeder Vortragende, um sein „hörenswertes“ Projekt zu präsentieren – das reichte kaum aus bei den spannenden kulturellen Aktivitäten aus der Region Hannover, die der Verein vor rund 50 Besuchern im bis auf den letzten Platz besetzten Ballhof-Café vorstellte.

Bei Laugengebäck und Getränken von der Bar erfuhren die Besucher mehr über die Aktivitäten von Bärbel Jogschies, die über das regelmäßig veranstalteten Märchen-Erzähl-Nachmittage beim 3x Tandem-Projekt mit Geflüchteten und Einheimischen berichtete, Daniel Pflieger, der Geocaching-Aktivitäten in der Region vorstellte, Thomas Posth, der verriet, was die Zuhörer bei seiner „Disco“ auf klassischen Instrumenten, bei einem „Hygge“- oder einem „Notfallkonzert“  erwartet, Stephan Buchberger, der Ausschnitte aus den diesjährigen „Kunstfestspielen Herrenhausen“ (5.-21.5.2017) zeigte, Stefanie Krebs, die für ihre Hörspaziergänge die Klänge der Region eingefangen hat, Ines Goetsch von dem lesbischen Chor Leineperlen, die mit ihrem Ensemble beim „Queerklang“-Festival im Schauspielhaus auftritt, sowie Gerhard Weber und Julia Goehrmann, die die Präsentation ihrer im Herbst startenden Musical Factory  stilgerecht in Spielszenen inklusive musikalischen Gesangseinlagen verpackten.

Nach jedem Vortrag war Zeit für Fragen an die Kulturmacher, aber auch nach der Veranstaltung nutzten viele der Anwesenden die Gelegenheit, sich untereinander und mit den Vortragenden auszutauschen. Für die Macher des KulturRaums Region Hannover steht schon jetzt fest: Diese Reihe wird im Spätsommer fortgesetzt!