Hingeschaut – 2. Pecha-Kucha-Abend der Kultur am 25. Januar im Ballhof-Café

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Zu seinem zweiten Pecha-Kucha-Abend am 25. Januar hatte der Verein ganz unterschiedliche Kulturschaffende eingeladen, sich und ihre Projekte vorzustellen.  In jeweils sechseinhalbminütigen Vorträgen und anschließender Gelegenheit zu Vertiefung des jeweiligen Themas gab es jede Menge Anregendes zu erfahren.
Theatermacherin Anne-Stine Peters stellt ihr Projekt „Die Zukunft der Liebe“ vor, beim dem sie und ein Team aus Theaterkollegen mit einem Wohnwagen durch Hannover zogen und Passanten einluden, ihre ganz persönlichen Gedanken, Wünsche und Hoffnungen zur Liebe in der Zukunft zu äußern. Das Ergebnis wurde transkribiert und wird nun umgesetzt in ein Theaterstück, das vom Jungen Schauspiel aufgeführt wird.

Jan-Philippe Lücke, Maler und engagierter Bewohner des Ihme-Zentrums, schilderte, wie er in dem umstrittenen Gebäude dank einer „Zukunftswerkstatt“ mit Ateliers und kreativen Ideen eine lebendige Kulturszene zu etablieren versucht. Begeistert von diesem kulturvermittelnden Ansatz zeigte sich der dritte Speaker, Prof. Dr. Manfred Blohm, Professor an der Universität Flensburg mit Wohnsitz in Hannover und Gründer diverser Studengänge. Er stellte seine Idee vor, einen neuen, multidisziplinären (Aufbau-)Studiengang „Künste in der Stadt“ einzurichten, der in Theorie und Praxis vor dem Hintergrund der Bewerbung der Stadt als Kulturhauptstadt überregional für Furore sorgen soll.

Kulturwissenschaftler Dr. Peter Struck hatte seinen Filmprojektor mitgebracht. Er erzählte vor der nostalgischen Kulisse eines historischen 16-mm-Films von seinem Filmkunstraum KRONENSIEBEN, in dem er regelmäßig sein Wohnzimmer in einen Kinosaal verwandelt. Ercan Carikci hingegen, der sich selbst als „Zieleerreicher“ mit dem Schwerpunkt „Coaching, Kunst und Managment“ bezeichnet, nutzte das Podium als Bühne für eine Perfomance: Stichworte wie „Seele“, „Veränderung“ oder „Choreografie“ dienten ihm als Anhaltspunkte zu einer ungewöhnlichen Art der (Selbst-)Darstellung. Dazu gehörte neben einer Gesangseinlage auch eine Aufforderung an Publikum, selber Teil einer Choreografie zu werden.

Um Inszenierung in ganz anderer Form ging es in der Präsentation von Felix Reinhold: Er setzt Gebäude wie die Marienburg oder die Mühlen in Gifhorn mit spezieller farbiger Beleuchtung in Szene und verleiht ihnen in der Dunkelheit eine ganz eigene Atmosphäre. Seinen stimmungsvollen Bilder bildeten den Abschluss des Abends, gekrönt vom „Protokoll“ des KulturRaum-Vorstandsmitglieds Jörg Lohmann, der alle Beiträge via Graphic Recording auf einem Flipchart dokumentiert hatte.

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