"It could be you"

So lautet der Titel einer Videoinstallation des hannoverschen Filmemachers Andreas Barthel, die am 4.12. an der Kröpcke-Uhr mit Unterstützung durch das Café Bollerwagen und den Fury-in-the-Slaughterhouse-Musiker Christoph Steinschneider eröffnet wurde.

Andreas Barthel hat für seinen Film Obdachlose an den Schlafstätten besucht und stellt seine minimalistischen filmischen Porträts nun im Herzen der Stadt in Kontrast zum vorweihnachtlichen Einkaufsrummel vor.
Barthel ist ebenso wie Christoph Steinschneider Organisator Obdachlosen-Weihnachtsfeier (15.12. im HCC) und hat mit seiner Filmproduktionsfirma independent entertainment mit Susi Duhme unter anderem auch Kinofilme zu gesellschaftsrelevanten Themen produziert. Mit „It could be you“ möchte er das Augenmerk auf die Menschen lenken, die auch in der „besinnlichen“ Adventszeit in der Kälte auf der Straße leben.
Titelgeber der Arbeit ist Rainer Schumann (Fury in the Slaughterhouse), der im Rahmen einer Obdachlosenweihnachtsfeier erzählte, wie er einen alten Freund auf der Straße getroffen hatte und sich dadurch bewusst wurde: „… das hier könnte auch ich sein, man muss nur einmal im Leben eine andere Richtung wählen, und schon ändert sich unser Schicksal“.
„It could be you“ ist in der Kröpcke-Uhr vom 4.12. – 15.1.2020 zu sehen.

Die Installation wurde am 4. Dezember mit Kröpcke-Kurator Joy Lohmann, Filmemacher Andreas Barthel, Silke Lüke vom Café Bollerwagen und Christoph Steinschneider, Mitorganisator der „DIE!!! WEIHNACHTSFEIER“ für Obdachlose am 15.12. im HCC eröffnet.

Bilder: Lars Setzpfand

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