Neue Ausstellung in der Kröpcke-Uhr

Kröpcke-Pepa – 5

Ab dem 12. Mai sind in der Kröpcke-Uhr Arbeiten der Gedok-Künstlerin Pepe Salas-Vilar zu sehen. Es sind vier 170 x 70 cm große Malereien mit dem Titel „Gekleidet um zu warten“.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Installation der Spanierin ergänzt die Gemeinschaftsausstellung „grenzenlos – anziehend“ in der Gedok-Galerie in der Lola-Fischel-Straße 20, die am 14. Mai um 12 Uhr eröffnet wird.
Die 1. Vorsitzende der Gedok Niedersachsen-Hannover e.V. Viktoria Krüger wird die Besucher begrüßen.

anziehend-kröpke

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Advertisements

1. KulturPerlenfahrt führte nach Kirchrode und Ahlem

Einblick in eine Fabrikhalle, die als Kunstort dientIm hochmodernen Reisebus der ÜstraReisen begann die erste Kulturperlenfahrt besonders bequem – und gut besucht: 24 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um die Tourenziele, die sich ausnahmsweise einmal alle im Stadtgebiet befanden, kennenzulernen. Die drei Ausstellungsstätten hätten dabei unterschiedlicher kaum sein können! Modedesignerin und Stoffexpertin Erika Knoop empfing die Besucher im Museum für Textile Kunst, eingerichtet in einem ehemaligen Luftschutzbunker, und weihte sie in die Geheimnisse ostasiatischer, indischer oder chinesischer Web- und  Seidenherstellungskunst und die damit einhergehenden Sitten und Gebräuche ein. Die Gäste durften ausgiebig in der Betrachtung – und zum Teil auch dem Befühlen – der  wunderschönen und kostbaren Stoffe schwelgen.

Nur wenige Hundert Meter entfernt war die zweite Station: das Potzlach Museum der tausend Pötze. Sehr herzlich wurden die Gäste von Birgit Jahn-Reinhardt und ihrem Lebensgefährten in der Welt der „Pötze“ mit Kaffee und köstlichem selbst gebackenem Kuchen und Torten aus der Backstube der gelernten Meisterköchin empfangen. Das gesamte Haus in der Brabeckstraße schmücken die Arbeiten des Outsider-Künstlers Walter Reinhardt (1932–2011). Einen Teil des Hauses hat Birgit Jahn-Reinhardt als Museum eingerichtet, das bei der Fahrt erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Das letzte Ziel der Fahrt war ein stillgelegtes Umspannwerk der PreussenElektra, das seit 2007 als Kunstort dient: Das Ehepaar Almut und Hans Breuste hat dort das Gesamtkunstwerk der RosebuschVerlassenschaften geschaffen, das Almut Breuste vorstellte. Beim Wandeln duch die hohen Fabrikhallen bei leiser atmosphärischer Musik erschloss sich allmählich das Werk, das Hans und Almut Breuste vorrangig aus Schrottbeständen, Fundstücken und Hinterlassenschaften aus Gefangenenlagern zusammengestellt haben. Darunter etwa Unmengen von Holzpritschen, Schuhe der (jüdischen) Internierten oder ausrangierte Gummiteile, aber auch Schrifttafeln, Fotografien und gemalte figürliche Darstellungen von – vielleicht fiktiv in den Lagern lebenden und arbeitenden? – Menschen von Almut Breuste.

Mit diesem eindringlichen und faszinierenden Eindruck schloss die sehr abwechslungsreiche Fahrt. Wir freuen uns auf die nächste!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

1. Pecha-Kucha-Abend der Kultur war ein voller Erfolg

Sechseinhalb Minuten Zeit hatte jeder Vortragende, um sein „hörenswertes“ Projekt zu präsentieren – das reichte kaum aus bei den spannenden kulturellen Aktivitäten aus der Region Hannover, die der Verein vor rund 50 Besuchern im bis auf den letzten Platz besetzten Ballhof-Café vorstellte.

Bei Laugengebäck und Getränken von der Bar erfuhren die Besucher mehr über die Aktivitäten von Bärbel Jogschies, die über das regelmäßig veranstalteten Märchen-Erzähl-Nachmittage beim 3x Tandem-Projekt mit Geflüchteten und Einheimischen berichtete, Daniel Pflieger, der Geocaching-Aktivitäten in der Region vorstellte, Thomas Posth, der verriet, was die Zuhörer bei seiner „Disco“ auf klassischen Instrumenten, bei einem „Hygge“- oder einem „Notfallkonzert“  erwartet, Stephan Buchberger, der Ausschnitte aus den diesjährigen „Kunstfestspielen Herrenhausen“ (5.-21.5.2017) zeigte, Stefanie Krebs, die für ihre Hörspaziergänge die Klänge der Region eingefangen hat, Ines Goetsch von dem lesbischen Chor Leineperlen, die mit ihrem Ensemble beim „Queerklang“-Festival im Schauspielhaus auftritt, sowie Gerhard Weber und Julia Goehrmann, die die Präsentation ihrer im Herbst startenden Musical Factory  stilgerecht in Spielszenen inklusive musikalischen Gesangseinlagen verpackten.

Nach jedem Vortrag war Zeit für Fragen an die Kulturmacher, aber auch nach der Veranstaltung nutzten viele der Anwesenden die Gelegenheit, sich untereinander und mit den Vortragenden auszutauschen. Für die Macher des KulturRaums Region Hannover steht schon jetzt fest: Diese Reihe wird im Spätsommer fortgesetzt!