Kröpcke Open

1995 startete der hannoversche Künstler Joy Lohmann mit dem „Projekt Kröpcke“ die künstlerische Bespielung der Kröpcke-Uhr. Ein Sponsorenkonsortium unter Leitung des damaligen Mövenpick-Chefs Dietmar Althof ermöglichte hochrangige Kunstausstellungen und aufwendige Installationen und Performances, um das hannoversche Wahrzeichen durch kontinuierliche Pflege und wechselnde Inhalte vor Vandalismus zu schützen und zu einem kulturellen Mittelpunkt der Stadt zu machen.

Installation „grünplus“ von Joy Lohmann, 1995

Nach zehn Jahren als Kröpcke-Künstler und Kurator von mehr als 50 Ausstellungen brachte Joy Lohmann den KulturRaum Kröpcke-Uhr in unseren Verein ein und betreut diesen seitdem kurativ und organisatorisch.

In den Jahren 2005 bis 2008 präsentierte der KulturRaum in der Uhr zunächst alle 21 Städte und Gemeinden mit einem jeweils von den Orten ausgewählten kulturellen Beitrag. Anschließend wurde die „kleinste Galerie der Stadt“ für regionale Künstler/innen und Kulturinstitutionen für Ausstellungen und Installationen geöffnet.
2015 feierten wir mit Stadt und Region ein Doppel-Jubiläum: 130 Jahre Kröpcke-Uhr und seit 20 Jahren Kunst darin. Dazu publizierten wir eine Jubiläumsschrift zu Geschichte und Kultur der Uhr (hier pdf zum Download).

Seither finden unter dem Namen „Kröpcke Open“ verschiedene innovative Veranstaltungsformate statt. „Soziale Skulpturen“ im öffentlichen Raum, Pop-up-Galerien oder auch die beliebten Miniaturkonzerte „Live-Beats-Kröpcke“, die im Innenraum des Wahrzeichens realisiert werden. Und auch digital vernetzt die gute alte Uhr unter http://www.kroepcke.de Kulturschaffende mit ihrem Publikum. Ein kultureller Adventskalender wurde 2016 beispielsweise „crowdsourced“, also durch einen Online-Wettbewerb digital gesammelt und auf vier Monitoren in der Uhr gezeigt. Auch der erste Freifunk-Router Hannovers funkte aus der gußeisernen Uhr. Das engagierte kulturelle Herz der Region schlägt für eine weltoffene und gemeinwohlorientierte Stadtgemeinschaft und bietet vielen Kulturen und Künsten unserer Heimat einen Raum.

Zwar stehen uns finanzielle Mittel für die Bespielung des hannoverschen Wahrzeichens nur sehr beschränkt zur Verfügung, aber dem tollen ehrenamtlichen Engagement der Kulturschaffenden und vieler konstruktiver Kooperationen mit regionalen Institutionen, Organisationen, Unternehmen und nicht zuletzt der Landeshauptstadt Hannover können wir dort regelmäßig regionale Kunst und Kultur präsentieren und inszenieren.

Vielleicht haben auch Sie Lust, den KulturRaum Kröpcke-Uhr mitzuorganisieren oder haben Ideen für die Nutzung? Schreiben Sie uns an kroepcke@artlab4.de

 

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