Erste Kulturperle 2019 führte nach Springe

Paradiesschmiede und Bläser satt

Unser erster Kulturperlen-Ausflug im Jahr 2019 führte uns zu dem Schmiede- und Ideenkünstler Andreas Rimkus. Bei schönstem Sonnenschein nahm Andreas Rimus die 19 Teilnehmer mit auf seinen Ideenparcours durch die Natur, die bereits auf dem Weg zu seinem Haus entlang zahlreicher Objekte führt – die voller ganz unterschiedlicher Erfahrungen, Ideen und Geschichten stecken. Vorbei an etwa dem Apfelgarten mit von den Paten geschmiedeten Baumhaltern, Hochzeitsort und Sortenbewahrungsreservat ging es durch seine Freilichtgalerie. Dort begegneten die Besucher etwa einer Trojanischen Kuh aus Holz, einer skurrilen „Dampfmaschine“, einer mobilen Schmiedewerkstatt und sogar einer nachgebauten afrikanischen Dorfschmiede. Rimkus hat sich der Bewahrung des aussterbenden Handwerk des Schmiedens verschrieben, berichtet, für das er in internationalen Projekten etwa gemeinsam mit den Bewohnern des Schmiededorfes Yohonou im afrikanischen Togo eintritt, für das er einen überdimensionalen Hammer schmieden und nach Togo transportieren ließ – als Teil eines internationalen Projekts auf allen Kontinenten mit einem Hammer-Exponat je Erdteil, zu platzieren mit einem neu gepflanzten Baum in der Stiel-Aussparung: Objekte, die auf die Dauer von unübersehbar vielen Generationen als weltumspannendes Schmiede-Denkmal angelegt sind.

Dies im Übrigen ist nur eines von zahlreichen Projekten des Künstlers, der auch viel mit Kindern arbeitet – selbstverständlich lernte sein Sohn bereits im Kindergartenalter bei ihm, wie man einen Nagel schmiedet! Der aber auch das materielle Erbe von unzähligen Schmieden (auf)bewahrt und eigens ein Archiv in Form einer Stiftung dazu festgeschrieben hat. Die Perlen-Gäste zeigten sich sichtlich beeindruckt – einige erklärten sich sogar gerne zu einer zweiten Fahrt mit demselben Ziel bereit.

Nach einer Kaffeepause inmitten der Schmiedewerkstatt neben dem Schmiedefeuer, bewirtet von Rimkus‘ Frau Christine, einer Violinistin und Sängerin, ging es weiter in die Innenstadt von Völksen. In der mittelalerlichen kleinen Johanneskirche beschlossen wir den Ausflug in Hannovers Westen mit „Bläsern satt“, einem klassischen Bläserkonzert mit Studierenden aus der Trombone Klasse von Prof. Jonas Bylund, Soloposaunist und Dozent an der HMTMH. Die Reihe Konzerte im Kirchgarten hätte ihrem Namen fast gerecht werden können, so gut spielte das Wetter mit – doch man entschied sich doch lieber, sich im ausreichend geschützten und bestuhlten Kircheninnern niederzulassen um den elf Bläser/innen zu lauschen, die sich auf Stücke aus elf Jahrhunderten konzentriert hatten – zum Teil in hauseigener Bearbeitung. Jonas Bylund, mit seiner Klasse bereits zum zweiten Mal in der Kirche zu Gast, überraschte mit einem abwechsungsreichen und stimmungsvollen Programm mit hervorragenden Solisten. Die ausgedehnte Pause genossen die Gäste bei einem Glas Wein dann tatsächlich im sonnigen Kirchgarten. Die Abholung der Kulturperlenfahrer durch den Bus erfolgte dann wenige Meter von der Kirche entfernt als terminliche Punktlandung, sodass die Fahrt wie angekündigt gegen 19.30 Uhr am Kröpcke enden konnte.

Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle Stadionbrücke, 13.00 Uhr

Abfahrt: 13.15 Uhr, Rückkehr: ca. 19.30 Uhr

Kosten: 28,00 €, Mitglieder 23,00 €

Künstler-Retrospektive auf dem Land und „deutscher Humor“ a cappella

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Die letzte Kulturperle im Jahr 2018 stieß auf außerordentliches Interesse – mehr Teilnehmer, als sich angemeldet hatten, fanden sich an der Kröpcke-Haltestelle ein, sodass der übliche Linienbus nicht ausreichte und gegen einen Gelenkbus ausgetauscht werden musste. Zum Glück war das für die Üstra kein Problem, unser Fahrer steuerte kurzerhand den Betriebhof an und wir stiegen in das größere Fahrzeug um. Uetze war nach einer guten Dreiviertelstunde erreicht, wo uns Karl-Heinz Bethmann bereits an der Einfahrt zu seinem Anwesen begrüßte. Nach dem Eintreten in das alte Fachwerkhaus, in dem der Künstler sein Atelier eingerichtet hat, staunten die Teilnehmer: In den niedrigen, von alten Öfen beheizen Räumen erwartete sie eine perfekt arrangierte Ausstellung auf auf strahlend weißen Wänden, aufgelockert durch die alltäglichen Lebensspuren des Künstlers: Beim Passieren der historisch anmutenden Küche, des Musikzimmers oder beim Inspizieren des Ateliers, wo natürlich jede Menge Malutensilien, Bilder und kleine Skulpturen in Regalen und auf Borten lagern, aber auch eine große Musikanlage samt Boxen für Inspirationen sorgt. Einen besseren Zeitpunkt hätte man für einen Besuch des Ateliers kaum wählen können: Denn der wenig auf Öffentlichkeitswirkung bedachte Bildhauer und Grafiker bereitete gerade seine erste große Retrospektive vor, die am 3. November eröffnet wird. Bethmanns grafischen Arbeiten präsentieren sich weitgehend abstrakt schwarz auf weiß – Anklänge an natürliche und körperlichen Formen scheinen mehr oder weniger deutlich durch, oftmals reduziert auf klare und prägnante Grundformen und Umrisse. In einigen Fällen werden sie – nach offenbar weidlicher Überlegung – um die Farbe Blau erweitert, worauf sogar eine Collage in der Küche mit einem Augenzwinkern hinweist, auf der Angela Merkel dem Künstler anerkennend die Hand schüttelt. Einige der Teilnehmer können sich noch gut an Bethmanns Zusammenarbeit mit der Tanzperformancekünstlerin Ursula Wagner erinnern, mit er gemeinsam mehrere Tanzperformances gestaltet hat.
Der Weg zur nächsten Station führt verkehrsbedingt über einige Umwege nach Hemmingen und zum Café Webstuhl, das an diesem schönen Nachmittag bereits bestens besucht ist – nicht wenige Gäste haben keinen Platz mehr gefunden, nicht zuletzt, weil wir 32 Plätze reserviert haben! Der Service in dem mit viel Kunst und Kunsthandwerk dekorierten Wintergarten-Café klappt hervorragend, und die Gäste genießen etwa die köstlichen, mit Buchweizen gebackenen Preißelbeer- und Eierlikörtortenstücke.

Um 18 Uhr schließlich folgt nach der kurzen Fahrt zur Pattenser St. Lukas-Kirche der Höhepunkt des Tages: das ausverkaufte Konzert der A-cappella-Band Medlz – einer Combo, die sich an diesem Abend unter dem Titel „Heimspiel“ auf Einladung des Kulturzentrums bauhof Hemmingen ganz dem deutschen Liedgut jeglicher Couleur verschrieben hat: Es werden ausschließlich deutsche Titel gesungen, und zwar von Beethovens Ode an die Freude, Udo Lindenberg und den Prinzen bis zu Clueso und Rammstein. Auf fremdsprachige Bezeichnungen verzichteten die vier weitgehend in der von beeindruckenden Lichtspielen inszenierten Kirche – so gab es die Veröffentlichungen der Gruppe anschließend am „Tonträgerstand“ zu erstehen, und umgezogen wird sich schlicht in der Garderobe statt im „Backstagebereich“. „Ein Ohrenschmaus und Augenweide für das Publikum!“, befand KRRH-Vorstand Vera Brand.

Ijacking auf dem Entdeckertag

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Auf dem Entdeckertag war der KulturRaum – wie gewohnt – gleich neben der Kröpcke Uhr zu finden. An diesem Tag galt es ein ganz besonderes Projekt zu präsentieren: IJACKING, ein Parcours mit virtuellen Kunstinstallationen an mehreren Orten in der Innenstadt, den Harro Schmidt von der Kunsthalle Faust organisiert hatte und auch vor Ort vorstellte.

Mit einer App können sich dabei Kunstinteressierte via QR-Code-Scan virtuell Arbeiten internationaler Künstler in den per Smart-Phone-Kamera aufgenommenen Raum zaubern. Der Raum um die Kröpcke-Uhr bildete das Zentrum des Projekts: Gleich drei Installationen waren hier rund um das heimliche Herz der City zu entdecken – darunter eine Arbeit des hannoverschen Totalkünstlers Timm Ulrich („Ich kann keine Kunst mehr sehen“) und ein Kabeljauschwarm des US-amerikanischen Künstlers Will Pappenheimer, der gen Himmel kreisend zu verschwinden droht. Hört sich kompliziert an – aber sobald die App mithilfe des kostenfreien WLAN-Zugangs Hannover Hotspot installiert und ein QR-Code auf einem der Sterne auf dem Pflaster oder auf der Uhr gescannt wird, lassen sich Werke ganz einfach betrachten. Die reale Umgebung ist auf einer weiteren Ebene noch ein zweites Mal mitsamt der Kunst erlebbar. Noch bis zum Ende des Monats läuft das Projekt, das für Smart-Phone, iPhone- der iPad-Besitzer jederzeit zugänglich ist. Hier eine Bericht des NDR über das Projekt.

Außerdem stellten die KulturRaum-Macher Verein und das KulturPerlen-Projekt vor. Die letzte Kulturperle des Jahres findet am 28. Oktober statt.

Christine und Vera

Beeindruckende Torten, klassische Cello-Fagott-Klänge und engagierte Künstler

… gab es bei der ersten Kulturperle am 22. April 2018 zu genießen. Bei herrlichem Sonnenschein ließen sich die Teilnehmer auf Wegeners Hof riesige, köstliche Tortenstücke schmecken …

… lauschten in der Abtei Wunstorf Werken von Hus-Desforges, Vivaldi, Chopin und Rossini – darunter Bearbeitungen berühmter Opern wie „Der Barbier von Sevilla“  für Cello und Fagott, dargeboten von dem jungen Künstlerduo Yingtuo Zhang und Kristian Petkov, die anschließend bei einer Erfrischung für Gespräche zur Verfügung standen …

… und ließen sich zum Schluss den Kunstraum Benthe vorstellen. Neben Vorstand Rainer Janssen, der die Struktur des Kunstraums erläuterte, der allein von einer Handvoll Künstlern organisiert wird, waren auch die Mitglieder Francesco Lamazza und Nigel Packham gekommen, um sich mit den Kulturperlenbesuchern zu unterhalten. Aktuell war dort eine Ausstellung mit Bildern des hannoverschen Künstlers Walter Kreuzer zu sehen, der seine Bilder dem „Magischen Realismus“ zuordnet. Als interaktive Zugabe hatte Kreuzer in einem Raum sieben Skizzen zum Tod von Martin Walser ausgestellt, von denen die Besucher die schönste auswählen sollten. Die beliebteste Skizze beabsichtigt er nach Abschluss der Ausstellung weiterzumalen.

 

Hingeschaut – 2. Pecha-Kucha-Abend der Kultur am 25. Januar im Ballhof-Café

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Zu seinem zweiten Pecha-Kucha-Abend am 25. Januar hatte der Verein ganz unterschiedliche Kulturschaffende eingeladen, sich und ihre Projekte vorzustellen.  In jeweils sechseinhalbminütigen Vorträgen und anschließender Gelegenheit zu Vertiefung des jeweiligen Themas gab es jede Menge Anregendes zu erfahren.
Theatermacherin Anne-Stine Peters stellt ihr Projekt „Die Zukunft der Liebe“ vor, beim dem sie und ein Team aus Theaterkollegen mit einem Wohnwagen durch Hannover zogen und Passanten einluden, ihre ganz persönlichen Gedanken, Wünsche und Hoffnungen zur Liebe in der Zukunft zu äußern. Das Ergebnis wurde transkribiert und wird nun umgesetzt in ein Theaterstück, das vom Jungen Schauspiel aufgeführt wird.

Jan-Philippe Lücke, Maler und engagierter Bewohner des Ihme-Zentrums, schilderte, wie er in dem umstrittenen Gebäude dank einer „Zukunftswerkstatt“ mit Ateliers und kreativen Ideen eine lebendige Kulturszene zu etablieren versucht. Begeistert von diesem kulturvermittelnden Ansatz zeigte sich der dritte Speaker, Prof. Dr. Manfred Blohm, Professor an der Universität Flensburg mit Wohnsitz in Hannover und Gründer diverser Studengänge. Er stellte seine Idee vor, einen neuen, multidisziplinären (Aufbau-)Studiengang „Künste in der Stadt“ einzurichten, der in Theorie und Praxis vor dem Hintergrund der Bewerbung der Stadt als Kulturhauptstadt überregional für Furore sorgen soll.

Kulturwissenschaftler Dr. Peter Struck hatte seinen Filmprojektor mitgebracht. Er erzählte vor der nostalgischen Kulisse eines historischen 16-mm-Films von seinem Filmkunstraum KRONENSIEBEN, in dem er regelmäßig sein Wohnzimmer in einen Kinosaal verwandelt. Ercan Carikci hingegen, der sich selbst als „Zieleerreicher“ mit dem Schwerpunkt „Coaching, Kunst und Managment“ bezeichnet, nutzte das Podium als Bühne für eine Perfomance: Stichworte wie „Seele“, „Veränderung“ oder „Choreografie“ dienten ihm als Anhaltspunkte zu einer ungewöhnlichen Art der (Selbst-)Darstellung. Dazu gehörte neben einer Gesangseinlage auch eine Aufforderung an Publikum, selber Teil einer Choreografie zu werden.

Um Inszenierung in ganz anderer Form ging es in der Präsentation von Felix Reinhold: Er setzt Gebäude wie die Marienburg oder die Mühlen in Gifhorn mit spezieller farbiger Beleuchtung in Szene und verleiht ihnen in der Dunkelheit eine ganz eigene Atmosphäre. Seinen stimmungsvollen Bilder bildeten den Abschluss des Abends, gekrönt vom „Protokoll“ des KulturRaum-Vorstandsmitglieds Jörg Lohmann, der alle Beiträge via Graphic Recording auf einem Flipchart dokumentiert hatte.

Sturm auf die Kröpcke-Uhr am Entdeckertag

Bei fast ausschließlich strahlendem Sonnenschein riss die Schlange vor der Kröpcke-Uhr von Beginn der Veranstaltung um 10 Uhr bis zum Nachmittag nicht ab: Bereits eine Viertelstunde vor dem Start wartete eine junge Familie, während noch der „rote Teppich“ vor der Uhr fixiert wurde, geduldig auf die offizielle „Erstbesteigung“ des Wahrzeichens an diesem Tag. Hunderte stiegen am 10. September die eigens aufgestellte Treppe zur Kröpcke-Uhr hinauf und ließen sich von Familienmitgliedern, Freunden, Mitarbeitern des Vereins oder Mitwartenden dort fotografieren. Auch General Obentraut aus Seelze und sein Gefolge ließen sich diese Chance nicht entgehen (Bild rechts). Darüber hinaus nutzten viele Entdeckertagsbesucher die Gelegenheit, sich am KulturRaum-Stand neben der Uhr über den Verein und seine Aktivitäten zu informieren,  nahmen Kröpcke-Uhr-Bastelbögen oder die Dokumentation über die Kröpcke Uhr anlässlich ihres 130-jährigen Jubiläums gegen eine Spende mit.

Live-Beats-Kröpcke 2017

Am 20.8.2017 fand am Kröpcke eine außergewöhnliche Kulturveranstaltung statt: Live-Beats-Kröpcke war ein regionales Kulturfest, bei dem unser hannoversches Wahrzeichen, die Kröpcke Uhr, als Miniaturbühne für 10 Konzerte und Aktionen diente. Auf der exklusiven, ein Quadratmeter großen „Bühne“ traten Singer/Songwriter auf, ringsum organisierte das Kultur-des-Wandels Netzwerk seine sympathisch-kreative Wohnzimmer-Atmosphäre mit vielen Teppichen zum Picknicken, einer Pop-up-Galerie und verschiedenen Werkstattzelten für Kunst, Literatur, Musik und Kochen.

LBK-Banner2017

Dieses „Crowd-Culture“-Event lädt engagierte Kulturschaffende aus der Region Hannover ins Herz der Stadt ein, um gemeinsam ein „selbstgemachtes“ Kulturfest zu feiern. Ohne großes Budget, dafür mit vielen Veranstaltungspartnern und ehrenamtlichen Helfer/innen gelingt es Sonntag von 11-21 Uhr, im Stadtzentrum eine nicht-kommerzielle und umso kommunikativere Atmosphäre zu entfalten.

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Lassen Sie sich das Erlebnis nicht entgehen, am Kröpcke auf Sofas oder Teppichen zu entspannen und engagierte, aktuelle Musik und andere Kulturaktionen zu geniessen. Aufbauend auf einer anteiligen Förderung durch die UNESCO City of Music sollen die Musikergagen durch Hutspenden zusammengetragen werden. Dank der neuen hannoverschen Crowdfunding-Plattform HannoverMachen können auch im Vorfeld schon steuerabzugsfähige Spenden angenommen werden, für die es exklusive „Dankeschöns“ gibt. Schauen Sie sich diese innovative bürgerschaftliche Projekteplattform am besten gleich einmal an und suchen Sie sich Ihr Spenden-Dankeschön aus:

 

HannoverMachen
Link zu HannoverMachen

 

 

 

Hier noch die Einladung (Download):
LBK-2017-fbMotiv

und das komplette Programm:

11-13 Uhr: Brazzo Brazzone (Brass Band)
ab 12 Uhr: Mitbring-Buffet und Picknick (Teppich mitbringen)
ab 13 Uhr: freie Popup-Galerie (Kunst mitbringen)
13-14 Uhr: Kröpcke-Open (Selfies in der Uhr) 
und parallel Rap/Poetry-Werkstätten
14 Uhr: Blind-Date-Slam – Werkstatt-Ergebnisse live on Stage
14:30 Uhr: Heart-Tribes-United (Trommelgrooves & rythms)
15 Uhr: Sound-Quiz: Wer erkennt Musikinstrumente am Klang?
(ungewöhnliche Instrumente mitbringen und raten lassen)
15:30 Uhr: Heart-Tribes-United (Trommelgrooves & rythms)
16-19 Uhr: 7 Singer-Songwriter (Live-Rec.)
– Michelle Aljets
– Omid Bahadori
– Jeremias
– Tycho Barth
– ZiA
+ 2 Spontan-Auftritte (Bewerbungen bitte an Be John)
19-20 Uhr: JKC vs. Linden Legendz (Battle or Fusion?)
20-21 Uhr: Live-Beats-Kröpcke, Open Jam Session

Glashaus-Kunst auf dem Wilhelmstein und Musiktalente in der Tenne

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Die zweite Kulturperle des Jahres „Kunst in Glashäusern und Klassik auf dem Hof“ am 25. Juni war mit 30 Personen ausgebucht – und das trotz des unbeständigen Wetters!

Zuerst ging es per Auswandererboot auf die Insel Wilhelmstein – mit Wasser unterm Kiel und auch von oben … zum Glück erwies sich Bootslenker als gut vorbereitet und verteilte bei den ersten Tropfen in Windeseile Planen zum Schutz vor dem Regen. Auf der Insel wurde sogleich die Glashäuser angesteuert, die aktuell als Kunst-Behausung dienen. Vier Künstlerinnen der Gedok Niedersachsen-Hannover  – Uta Oesterheld-Petry, Rosemarie Sprute, Heralde Schmitt-Ulms, Ursula Jenss-Sherif sowie als Gemeinschaftswerk „Jedem seine Welten“ Giselheld Cornelsen, Josefine Fehlhauer, Jutta Hönkhaus und Hanne Nieschen-Voigt haben unter dem Obertitel „grenzenlos – andersweltig“ Kunstwerke dafür entworfen, die von der Vereinsvorsitzenden Viktoria Krüger vorgestellt wurden (noch bis 1. Oktober) Nach der – glücklicherweise im überdachten Boot – zurückgelegten Überfahrt zurück nach Steinhude stärkten sich viele der TeilnehmerInnen mit den verlockenden Fischbrötchen, die auf dem Platz neben der Anlegestelle vor den Strandterrassen angeboten wurden.

Der musikalisch begleitete zweite Anlaufpunkt der Fahrt stellte sich als besonderes Schmankerl heraus: In Homeyer’s Hof erlebten die Besucher, wie wunderbar Knopfakkordeon und (Bass-)Saxofon miteinander harmonieren können. Dominik Jan Löhrke und Jan Skorupski, zwei Stipendiaten der Stiftung „Live Music Now“ und Studenten der Musikhochschule Hannover, haben sich den Umstand zunutze gemacht, dass ihre Instrumente in keinem klassischen Orchester vorgesehen sind. Daher haben sie sich zusammengetan und lassen sie nun im Duett erklingen, ergänzt von mit sympathischem polnischen Akzent vorgetragenen Erläuterungen. Zahlreiche der größtenteils bekannten Stücke aus allen Genres von Klassik bis Pop und Jazz haben die beiden eigens für ihre Instrumente arrangiert.
Zu verdanken hatten die zahlreichen begeisterten Zuhörer dieses besondere Konzerterlebnis auf Anregung des KulturRaum Region Hannover der Hofbesitzerin Constanze Buch, die auf ihrem Hof unter dem Motto „Klassik in der Tenne“ zu kleinen, feinen Konzerten einlädt – und dazu Selbstgebackenes aus dem Holzofen serviert. Die Teilnehmer genossen das Konzert – und ließen sich den frischen Flammkuchen schmecken!

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Neue Ausstellung in der Kröpcke-Uhr

Kröpcke-Pepa – 5

Ab dem 12. Mai sind in der Kröpcke-Uhr Arbeiten der Gedok-Künstlerin Pepe Salas-Vilar zu sehen. Es sind vier 170 x 70 cm große Malereien mit dem Titel „Gekleidet um zu warten“.

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Die Installation der Spanierin ergänzt die Gemeinschaftsausstellung „grenzenlos – anziehend“ in der Gedok-Galerie in der Lola-Fischel-Straße 20, die am 14. Mai um 12 Uhr eröffnet wird.
Die 1. Vorsitzende der Gedok Niedersachsen-Hannover e.V. Viktoria Krüger wird die Besucher begrüßen.

anziehend-kröpke

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.