Die Kröpcke-Uhr trägt Trauer – für die Solidarität mit der Ukraine

Die Kröpcke-Uhr hat sich in Schwarz gehüllt und mit Ukraine-Flaggen geschmückt! Die Idee zu einer solchen Verpackung als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine hatte Ton- und Bühnenbildkünstler Detlef Splitt. Kröpcke – Kurator Joy Lohmann realisierte die Idee gemeinsam mit Sven Grehler und Splitt, der auch das Material beisteuerte, in einer Spontanaktion am 4. März. Eine Banderole umschließt die Skulptur, auf der die Internetadresse der Spendenhilfe geschrieben steht. Eine beleuchtete Installation im Innern ist durch Gucklöcher zu erspähen, die etwas versteckt liegen. Sie symbolisiert den Schrecken und die Zerstörungen des Krieges.

Bereits am ersten Abend kleben erste Kommentare in Form einer Logos von Künstler Della und eine kritische Stimme an der Uhr, weitere folgten – auch auf Facebook – und so soll das weiterhin sein! So wird die Uhr zum Medium von Austausch und Auseinandersetzung mit dem Krieg, eine soziale Skulptur, wie Kurator Joy erfreut festgestellt. In der Mitte der Stadt, inmitten der Gesellschaft.

1. Pecha-Kucha-Abend der Kultur war ein voller Erfolg

Sechseinhalb Minuten Zeit hatte jeder Vortragende, um sein „hörenswertes“ Projekt zu präsentieren – das reichte kaum aus bei den spannenden kulturellen Aktivitäten aus der Region Hannover, die der Verein vor rund 50 Besuchern im bis auf den letzten Platz besetzten Ballhof-Café vorstellte.

Bei Laugengebäck und Getränken von der Bar erfuhren die Besucher mehr über die Aktivitäten von Bärbel Jogschies, die über das regelmäßig veranstalteten Märchen-Erzähl-Nachmittage beim 3x Tandem-Projekt mit Geflüchteten und Einheimischen berichtete, Daniel Pflieger, der Geocaching-Aktivitäten in der Region vorstellte, Thomas Posth, der verriet, was die Zuhörer bei seiner „Disco“ auf klassischen Instrumenten, bei einem „Hygge“- oder einem „Notfallkonzert“  erwartet, Stephan Buchberger, der Ausschnitte aus den diesjährigen „Kunstfestspielen Herrenhausen“ (5.-21.5.2017) zeigte, Stefanie Krebs, die für ihre Hörspaziergänge die Klänge der Region eingefangen hat, Ines Goetsch von dem lesbischen Chor Leineperlen, die mit ihrem Ensemble beim „Queerklang“-Festival im Schauspielhaus auftritt, sowie Gerhard Weber und Julia Goehrmann, die die Präsentation ihrer im Herbst startenden Musical Factory  stilgerecht in Spielszenen inklusive musikalischen Gesangseinlagen verpackten.

Nach jedem Vortrag war Zeit für Fragen an die Kulturmacher, aber auch nach der Veranstaltung nutzten viele der Anwesenden die Gelegenheit, sich untereinander und mit den Vortragenden auszutauschen. Für die Macher des KulturRaums Region Hannover steht schon jetzt fest: Diese Reihe wird im Spätsommer fortgesetzt!