Wenn Bäume zu Kunstwerken werden …

Die erste Kulturperlenfahrt in diesem Jahr führte uns auf den Hermannshof in Völksen. Dort hatten Studierende des Fachbereichs Experimentelle Gestaltung der Hochschule Hannover speziell für den Ort als Interventionen Kunstwerke geschaffen.


Bekannt ist der Hermannshof mit seinem Pavillon als Ort, an dem regelmäßig Musik, Kunst, Literatur, Film und Performances stattfinden, die oft Raum für Experimente sind. Der weitläufige Park in Springe-Völksen war nicht das erste Mal Ziel einer Kulturperlenfahrt: Bereits 2011 haben wir bei einer der ersten Fahrten des Vereins den Park besucht und dort ein japanisches Sommerfest miterlebt. Also höchste Zeit für einen Zweitbesuch!

Nach der freundlichen Begrüßung durch Gastgeber Eckhart Liss, der sogar einige der Teilnehmer vom Bahnhof abholte, führten die Studierenden uns gruppenweise zu den Werken und erläuterten ausführlich ihre Gedanken und Vorgehensweise bei ihrer Erstellung. So widmete sich etwa eine Teilnehmerin den – fiktiven, aber auch im Kreislauf der Pflanze eingeschriebenen Energieströmen, und versinnbildlichte diesen Energiefluss durch den „Einbau“ von Batterien und Leiterplatten. Eine andere Studentin verpasste einem trockenen Geäst ein neues Kleid, andernorts erinnerte ein vom Baumwipfel herabhängendes Mobile an die fein austarierten Balanceobjekte von Alexander Calder. Anschließend und zwischendurch wurden wir fürstlich mit Kuchen, Kaffee, kalter Ente und auch Herzhaftem bewirtet.

Zum Abschluss der Fahrt gab es ein Konzert mit Werken der HTMTH-Kompositionsklasse Williamson/Tsao, gespielt vom Ensemble Ascolta (Trompete/Cello/Schlagzeug) aus Stuttgart. Gordon Williamson stellte im Gespräch mit den Studenten, die jeweils für die Kompositionen verantwortlich zeichneten, die Werke vor. Auch das war ein echtes Highlight! Per S-Bahn ging es dann zurück nach Hannover.

Darum ging es bei der künstlerischen Intervention: DRIN I DRAU setzt sich – auch vor dem Hintergrund der andauernden Krise – im Diskurs zu Landart, Kunst im öffentlichen Raum oder ähnlich gelagerten Feldern aktueller Kunstpraxis mit unserem Verhältnis zur Natur auseinander. Die Studierenden von von Prof. Gabriele Regiert und Prof. Bernhard Garbert arbeiteten mit Materialien vor Ort.

Beteiligt waren: Zaya Brinkop, Lena Dangelat, Paula Elbeshausen, Maximilian Habenicht, Nadja Halder, Linda Klatt, Greta Krassuski, Darcy Quinn, Lea Radatz, Joshua Sander, Shiwen Wang, Qianying Wang, Zaya Brinkop, Lena Dangelat, Paula Elbeshausen, Maximilian Habenicht, Nadja Halder, Linda Klatt, Greta Krassuski, Darcy Quin, Lea Radatz, Joshua Sander, Shiwen Wang, Qianying Wang.

Der Hermannshof in Springe-Völksen.

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